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Film · Kosten

Was kostet ein Imagefilm?

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Hier steht, worauf genau. Damit du Angebote vergleichen kannst und weißt, wo du sparen kannst und wo besser nicht.

Das ist die Frage, die ich am häufigsten höre. Meistens kommt sie gleich im ersten Satz, und das verstehe ich gut. Wer noch nie einen Film beauftragt hat, hat keine Ahnung, ob man mit 2.000 oder mit 50.000 Euro rechnen muss. Beides gibt es.

In diesem Artikel erkläre ich, wovon der Preis abhängt, worauf du beim Vergleichen von Angeboten achten solltest und wie du aus deinem Budget das Meiste herausholst. Verständlich erklärt, versprochen.

Erst die wichtigste Frage: Wofür ist der Film da?

Bevor wir über Geld sprechen, frage ich immer zuerst: Was soll passieren, nachdem jemand deinen Film gesehen hat? Soll er anfragen, sich bewerben, am Messestand stehen bleiben oder einfach verstehen, was ihr macht?

Diese Frage spart oft mehr Geld als jede Verhandlung. Ein Film, der für Recruiting gedacht ist, braucht andere Bilder als einer für den Vertrieb. Wer das vorher klärt, dreht nichts doppelt und muss nichts nachdrehen.

Die fünf größten Kostentreiber

1. Drehtage

Der größte Posten. Ein Drehtag bedeutet Team, Kameras, Licht, Ton und Fahrzeit. Mehrere Standorte oder Termine bedeuten mehr Drehtage. Ein gut geplanter Tag kann aber erstaunlich viel liefern.

2. Konzept und Drehbuch

Ein guter Film steht, bevor die Kamera läuft. Gespräche, Ideen, Drehbuch und Ablaufplan kosten Zeit, sparen am Set aber ein Vielfaches. Ohne Plan wird gedreht, was gerade da ist, und im Schnitt merkt man, was fehlt.

3. Menschen vor der Kamera

Eigene Mitarbeitende statt gebuchter Schauspieler sind glaubwürdiger und günstiger. Sie brauchen aber eine gute Vorbereitung, damit sie sich vor der Kamera wohlfühlen. Das gehört bei uns zum Konzept dazu.

4. Schnitt und Fassungen

Ein Hauptfilm ist das eine. Dazu kommen oft kurze Fassungen im Hochformat für Instagram, TikTok und LinkedIn, Untertitel, eine Version ohne Ton für den Messebildschirm oder eine englische Fassung. Jede Fassung kostet Schnittzeit.

5. Extras

Aufnahmen mit der Drohne, ein professioneller Sprecher, gekaufte Musik oder Animationen erhöhen den Preis. Manches davon lohnt sich sehr, manches ist nur nett.

So vergleichst du zwei Angebote

Zwei Angebote mit unterschiedlichen Preisen sind oft gar nicht vergleichbar, weil etwas anderes drinsteht. Diese Punkte solltest du in jedem Angebot finden:

  • Wie viele Drehtage sind eingeplant, und wie viele Leute kommen mit?
  • Welche Fassungen bekommst du am Ende? Nur den Hauptfilm oder auch kurze Clips?
  • Wie viele Korrekturschleifen sind im Preis enthalten?
  • Wo darfst du den Film zeigen? Website, Social Media, Messe, Werbung? Das nennt man Nutzungsrechte.
  • Ist die Musik lizenziert und darf auch in Werbeanzeigen laufen?
  • Sind Anfahrt und Reisekosten drin oder kommen sie dazu?

Wo du sparen kannst

  • Ein Dreh, viele Inhalte: Plane von Anfang an kurze Clips für Social Media mit ein. Das kostet am Drehtag wenig extra und liefert Inhalte für Monate.
  • Klare Ziele: Wer weiß, wofür der Film da ist, braucht weniger Schleifen im Schnitt.
  • Eigene Leute: Echte Mitarbeitende statt gebuchter Darsteller.
  • Gute Vorbereitung: Räume aufgeräumt, Ansprechpartner da, Ablauf abgestimmt. Jede Stunde Warten am Set kostet.

Wo du besser nicht sparst

  • Ton: Schlechten Ton verzeiht niemand, auch nicht bei schönen Bildern.
  • Konzept: Ohne Plan wird es am Set teurer, nicht günstiger.
  • Die ersten drei Sekunden: Gerade auf Social Media entscheidet der Anfang, ob jemand dranbleibt.

Unser Preisrahmen

Bei uns gibt es keine Preisliste, weil kein Film wie der andere ist. Damit du trotzdem eine Hausnummer hast: Ein Messefilm mit einem Drehtag kann ab 4.690 Euro netto starten. Imagefilme, Recruitingfilme und Kampagnen kalkulieren wir als Festpreis, sobald wir dein Ziel kennen. Festpreis heißt: Die Zahl im Angebot ist die Zahl auf der Rechnung.

Beispiele unserer Filme findest du bei den Cases, mehr zum Ablauf auf der Seite Videoproduktion.

Und bei dir?

Du planst einen Film?

Erzähl mir kurz, wofür er da sein soll. Danach bekommst du eine ehrliche Einschätzung und einen Festpreis.

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